Jugendfeuerwehr Karlsruhe

Berichte

Friendsday 2017 bei der Jugendfeuerwehr Rüppurr

Am 15.07.2017 veranstaltete die Jugendfeuerwehr Rüppurr einen Friendsday um neue Jugendliche für die Jugendfeuerwehr zu begeistern. Unsere jungen Feuerwehrleute brachten Freunde von sich mit um ihnen zu zeigen was sie Dienstags Abends immer so machen. Wir starteten mit dem Erkunden des Feuerwehrhauses und der Fahrzeuge. Im Anschluss wurde eine Hindernisparcoure am Spielplatz an der Riedschule bewältigt. Dabei mussten die Jugendlichen eine Rettungstrage bestückt mit Wasserbomben über und durch verschiedene Hindernisse bringen ohne dass diese zerplatzten oder herunterfielen. Währenddessen bereitete ein anderes Betreuerteam eine Vorführung, bestehend aus Brandwanne, Vorrichtung für Kartuschen Explosion und Fettbrand vor. Hier konnten wir mit mehreren großen Knalleffekten und einer mehreren Meter hohen Feuersäule die Jugendlichen beeindrucken. Nach einer kleinen gemeinsamen Stärkung mit Bockwurst und Brötchen konnte der Tag dann weitergehen. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit mit der Wärmebildkamera verschiedene Wärmequellen in unser verrauchten Fahrzeughalle zu suchen. Aufgrund der an diesem Tage herrschenden Temperaturen wurde ebenfalls für die ein oder andere Abkühlung gesorgt. Wir konnten unseren Friendsday erfolgreich am späten Nachmittag beenden.

 

Jugendfeuerwehr Wettersbach - Ausflug zum 3D Schwarzlicht Minigolf

Am 18. Februar machte die Jugendfeuerwehr Wettersbach einen Ausflug zum 3D Schwarzlicht Minigolf und löste somit zugleich das Weihnachtsgeschenk ein. Nach einer kurzen Einweisung und der Ausstattung mit dem nötigen Equipment konnte es auch schon losgehen. Aufgeteilt in vier Gruppen machten sich die Jugendlichen und ihre Betreuer auf den Weg die 18 Bahnen durch zu spielen. Über ein Smartphone wurden die Spielergebnisse festgehalten. Nach einer guten Stunde konnte der Sieger gekürt werden. Der Ausflug wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen abgerundet.

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Grötzinger Jugendfeuerwehr ist beste Mannschaft aus Baden-Württemberg

Erste Teilnahme an den deutschen Feuerwehrmeisterschaften in Rostock

 

Für fünf Tage war Rostock wohl die sicherste Stadt Deutschlands. Denn zusätzliche 2.100 Feuerwehrleute waren angereist, um sich bei den Deutschen Meisterschaften miteinander zu messen. Darunter über 200 Jugendfeuerwehr-Angehörige, die im CTIF-Wettbewerb gegeneinander angetreten sind. Erstmals schickte auch Karlsruhe eine Mannschaft zu diesem Wettkampf. Den Zuschlag erhielten nach einem Kreisausscheid die Jugendlichen aus Grötzingen.

 

Mit dem Zug ging es gleich zu Beginn der Sommerferien in Richtung Norden. Nach einem guten Trainingsdurchlauf für die Grötzinger auf der Wettbewerbsbahn direkt neben dem Stadion des Fußballvereins Hansa Rostock am ersten Tag, stand die große Eröffnungsfeier auf dem Programm. Sämtliche Teilnehmer zogen in einem langen Marschzug durch die Hansestadt vor den Augen tausender Zuschauer in den Stadthafen ein.

 

Am folgenden Tag wurde es ernst für die, aus zehn Jugendlichen bestehenden, Mannschaften. Rund ein halbes Jahr Training waren für die Jugendfeuerwehr Grötzingen dem Wettkampftag vorausgegangen, um fit für die Deutschen Meisterschaften zu sein.

 

Bei dem internationalen Feuerwehrwettbewerb der Jugend werden zwei Teile gefordert. Bei einem 400-Meter-Staffellauf müssen einige Jugendliche Aufgaben lösen. Während beispielsweise ein Jugendlicher über eine Leiterwand klettern muss, kuppelt ein anderer zwei Feuerwehrschläuche und ein Strahlrohr im Lauf zusammen.

 

 

Im zweiten Teil, einem Feuerwehrhindernisparcours, verlegt ein Teil der Mannschaft eine Schlauchleitung über eine Hürde und durch einen Tunnel. Ein anderer Teil pumpt mittels einer Kübelspritze Wasser in ein Ziel. Der Wettbewerb selbst ist dabei weniger an den Abläufen bei der Feuerwehr orientiert, sondern fordert eher Schnelligkeit und Geschicklichkeit. Bei Abweichungen von den Vorgaben werden Fehlerpunkte notiert.

 

Die Kulisse hätte besser nicht sein können: Eine vollbesetzte Tribüne, darunter auch Zuschauer, die extra aus Karlsruhe zum Wettbewerb angereist sind. Angespornt von diesen Bedingungen erzielten die Jugendlichen in beiden Teilen Zeiten, die sie in keinem Trainingsdurlauf erreichten konnten. Doch im Gegensatz zu den Mannschaften auf den Spitzenplätzen, mussten Fehlerpunkte verzeichnet werden.

 

Bis zur Verkündung des Ergebnisses musste allerdings auf den nächsten Tag und die Siegerehrung gewartet werden. Und das endgültige Resultat war für den ersten Auftritt durchaus zufriedenstellend. So gingen die Grötzinger mit dem 21. Platz als beste Mannschaft aus Baden-Württemberg hervor und ließ die schwäbische Gruppe aus Böblingen hinter sich. Für eine Platzierung im oberen Bereich gegen die erfahreneren Wettbewerber reichte die erzielte Punktzahl jedoch nicht aus. Es reisen die zwei erstplatzierten Mannschaften aus Bayern ins österreichische Villach zur Olympiade der Feuerwehren in Europa. Doch mit diesen Erfahrungen im Gepäck werden im kommenden Jahr die Vorbereitungen für die nächsten Deutschen Jugendmeisterschaften 2018 begonnen.

Florian Kaute


Die Jugendfeuerwehren Mühlburg und Stupferich bei „Das Fest"

Laute Musik und vor Freude schreiende Leute… Vom 22.-24.7. war in der Günther-Klotz-Anlage „Das Fest“ mit zahlreichen Aktivitäten. Samstags hatte das Freiwilligenportal „helfenkannjeder“ dort einen Stand um Werbung für das Ehrenamt in Karlsruhe zu machen. Mehrere Hilfsorganisationen, darunter Feuerwehr, THW, ASB und Bergwacht, haben sich dort präsentiert und gezeigt, was sie können und wie viel Spaß das Ehrenamt mit sich bringt. Die Vertreter der Feuerwehr waren die Jugendfeuerwehren aus Mühlburg und Stupferich, welche verschiedene Spritzspiele und diverse andere Spiele betreuten, ganz zur Freude der Kinder und Jugendlichen. So durften die Kids Bälle mithilfe eines D-Strahlrohres von einem Verkehrsleitkegels schießen, sie konnten sich auch im Ziel spritzen beweisen oder ihr Fingerspitzengefühl beim heißen Draht zeigen.

 

Das Highlight war für die Besucher und Jugendlichen der JF das Drehleiterfahren. Die Firma Rosenbauer unterstützte „helfenkannjeder“ mit einer Hubrettungsbühne B32. Die Aussicht aus 32m Höhe war grandios, man konnte dank des guten Wetters das gesamte Festgelände sehen und einen Großteil Karlsruhes.

 

Die JF’ler waren bei der Betreuung der Spritzspiele mit vollem Elan dabei und zeigten wie viel Spaß Feuerwehr machen kann. Leicht erschöpft von der Hitze und der Arbeit ging es dann wieder nach Hause.

Heiko Kusterer, FF Stupferich

Grötzingen: Feuerwehrnachwuchs beweist Können

Jugendfeuerwehr erlebt für 24 Stunden den Berufsfeuerwehralltag

Als die Mitglieder der Grötzinger Jugendfeuerwehr am vergangenen Samstag ihren 24-Stunden-Dienst antraten, wussten sie noch nicht, was sie alles erwarten würde. Fest stand zu Beginn nur, dass es immer mal wieder zu unerwarteten Übungseinsätzen kommen würde, die unter möglichst realen Bedingungen simuliert wurden.

 

Um bei der jährlich stattfinden 24-Stunden-Übung möglichst schnell nach der Alarmierung ausrücken zu können, ist im Feuerwehrhaus ein Nachtlager aufgebaut worden. Auf dem offiziellen Zeitplan standen dabei neben feuerwehrtechnischer Ausbildung unter anderem gemeinsames Kochen und Aktivitäten.

 

Der erste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten: aus einer leerstehenden Geschäftsgebäude drang Rauch, auf dem Balkon hatte sich eine Person vor dem simulierten Feuer in Sicherheit gebracht. Mit selbstgebauten Atemschutzgeräten gingen die Trupps in den Innenangriff und konnte noch fünf weitere Personen retten und das Feuer anschließend löschen. „Fast alle Handgriffe saßen, wirklich eine tolle Leistung, die die Jugendlichen hier gezeigt haben“, freut sich Grötzingens Jugendwart Philipp Schuhmacher. Um die verletzten Personen kümmerte sich an diesem Wochenende die Durlacher DRK-Jugend, die ebenfalls vom Feuerwehrhaus ausrückte.

 

Eine knappe Stunde später ertönte erneut der Alarm: Ein mit Gefahrgut beladener Transporter verunglückte und klemmte eine Person ein. Ein Szenario, welches die Jugendlichen bisher eher seltener geübt haben. Umso erfreulicher war es für die Übungsvorbereiter, dass die Situation in kurzer Zeit von den Jugendlichen souverän gelöst wurde.

 

Auch am Abend und in der Nacht bliebt es für den Feuerwehrnachwuchs nicht ruhig: Zwei Brände, in einer Garage und auf einem Grillplatz, mussten bekämpft werden. Nach dem Frühstück konnten die Jugendfeuerwehr-Angehörigen dann wieder ihr Können unter Beweis stellen, als ein Brand in einer Lagerhalle gelöscht werden musste. Den Abschluss des einsatzreichen Wochenendes war eine verunfallte Person im Wald, die sich beim Baumfällen schwere Verletzungen zugezogen hatte und aus dem unwegsamen Gelände gerettet und versorgt werden musste.

 

„In erster Linie steht der Spaß im Vordergrund. Wenn bei den Jugendlichen dann noch alle Handgriffe, die man zuvor geübt hat, sitzen, freuen wir Ausbilder uns umso mehr“ so Schuhmacher über das Ziel der Aktion. Für die Eltern war die 24-Stunden-Übung eine ideale Möglichkeit, sich ein Bild davon zu machen, was ihre Kinder jeden Mittwoch bei der Jugendfeuerwehr üben. Per SMS wurden sie kurz vor der Alarmierung benachrichtigt und konnten sich so die Übungen am Einsatzort miterleben.

 

Infos/Bilder: www.jugend.feuerwehr-groetzingen.de

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